Christina Schmidt, VDM Metals, Altena

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In der Schule hatte ich zwar die Leistungskurse Deutsch und Französisch, aber trotzdem wurde mir immer mehr klar, dass mich Mathematik und Technik für eine Berufslaufbahn viel eher interessieren könnten. So entschied ich mich nach einem Besuch des Tages der offenen Tür an der Ruhr-Universität Bochum für das Studium Maschinenbau. Im Verlauf des Grundstudiums hat mich dann das Interesse am Themengebiet Werkstoffe gepackt, so dass ich mich für die Vertiefungsrichtung Werkstoffe entschieden habe. Während meiner Diplom- und Doktorarbeit konnte ich im Bereich der Werkstoff-Grundlagenforschung von Metallen und auch Polymeren viele experimentelle Techniken und wissenschaftliche Methoden kennenlernen und vertiefen. Die Zeit am Institut für Werkstoffe war immer spannend, und ich denke gerne daran zurück. Nach Abschluss meiner Doktorarbeit habe ich bei der Firma VDM Metals GmbH (damals noch ThyssenKrupp VDM GmbH) angefangen, wo ich zunächst als Trainee und nun als Projektleiterin im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig bin. Während ich einerseits interne Werkstoffneu- und Weiterentwicklungsprojekte im Bereich der Titanlegierungen bearbeitet habe, war ich genauso auch in kundennahe Großprojekte, z. B. im Bereich der Luft- und Raumfahrt, eingebunden. Heute leite ich Projekte, bei denen es um die Optimierung der Herstellungsprozesse unserer Hochleistungswerkstoffe geht. Hierdurch habe ich die Möglichkeit erhalten, über die Werkstoffforschung hinaus noch tiefer in die betrieblichen Prozesse einzusteigen. Das Maschinenbau-Studium an der Ruhr-Universität Bochum mit der Vertiefungsrichtung Werkstoffe liefert mir für meine Arbeit das tägliche Werkzeug, um meine Aufgaben zu bewältigen. Die Entscheidung für den Bereich Werkstoffe hat mir eine große und spannende Arbeitswelt eröffnet, die mir richtig Spaß macht!
Forschen und Leben am Institut
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