Jörg Spielfeld, Fachhochschule Schweinfurt

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Bereits vor dem Abitur war mir klar, dass ich Maschinenbau studieren werde. Schon während der Schulzeit haben mich die Fächer Physik, Mathematik und Chemie interessiert. Eher zufällig habe ich dann die Ruhr-Universität Bochum ausgewählt. Ursprünglich wollte ich nach dem Vordiplom Konstruktionstechnik oder den Bereich Fluidenergiemaschinen vertiefen. Allerdings habe ich mich dann für die „Werkstofftechnik” entschieden, da mich dieses Fach schon im Vorstudium interessiert hat. Zudem ist die Ausrichtung eher allgemein, so dass ich mir für die Zukunft eine größere Bandbreite möglicher Berufswege versprach. Nach dem Vordiplom habe ich somit diesen Vertiefungsweg gewählt. Einige Jahre war ich zudem als „Studentische Hilfskraft” am „Lehrstuhl Werkstoffwissenschaft” tätig. Hier habe ich auch die praktischen Aspekte wie Probenvorbereitung und -untersuchung sowie Bereiche der Grundlagenforschung kennengelernt. Meine Diplomarbeit konnte ich dann ebenfalls praxisorientiert durchführen. In Kooperation mit den damaligen „Vereinigten Aluminium-Werken” in Bonn untersuchte ich aushärtende Aluminiumlegierungen als Karosseriewerkstoff. Begeistert haben mich stets die hervorragende Betreuung an der Universität und die umfangreiche Ausstattung der Laboratorien. Nach Abschluss der Diplomarbeit begann ich mit der Promotion. Diese hatte das Thema „Thermomechanische Behandlung von Formgedächtniswerkstoffen auf Kupferbasis”. In dieser Zeit lernte ich, selbstständig Projektarbeit durchzuführen, zielorientiert Forschungsergebnisse zu erzielen und diese zusammenzufassen. Interessant war in diesem Zusammenhang die Kooperation mit zwei Instituten (Mathematik und Mechanik) der Universität Hannover. Nach Abschluss der Promotion arbeitete ich ca. 10 Jahre bei dem Schweinfurter Unternehmen FAG (Wälzlagerhersteller). Hierbei waren meine in der Studien und Promotionszeit erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen sehr hilfreich. Einige Jahre habe ich dann als Abteilungsleiter der Schadenanalyse bei FAG gearbeitet.

Aktuell lehre ich als Professor an der Fachhochschule Schweinfurt. Dort vertrete ich die „Werkstofftechnik” und „Grundlagenfächer des Maschinenbaus”.
Forschen und Leben am Institut
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