Allgemeine Hinweise

Das Institut für Werkstoffe bietet Studierenden die Möglichkeit, studentische Arbeiten (Studienarbeiten und Projektarbeiten), Bachelor- und Masterarbeiten anzufertigen. Diese Arbeiten stellen wesentliche Bestandteile einer jeden akademischen Ausbildung dar und vermitteln den Studierenden die grundlegenden Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Die Durchführung solcher Arbeiten am Institut für Werkstoffe bietet sich naturgemäß vor allem für Vertiefer des Studiengangs Werkstoff-Engineering an, ist aber häufig auch für Studierende anderer ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge (SEPM, UTRM und MSS) und auch anderer Disziplinen (z. B. Mineralogie, Chemie, Physik, Medizin) interessant. Interessierte Studierende werden ermutigt, sich direkt an die Lehrstühle des Instituts für Werkstoffe und deren wissenschaftliche Mitarbeiter zu wenden.
Die Prüfungsordnungen der Bachelor-Studiengänge sehen in der Regel die Anfertigung von Studien- oder Projektarbeiten vor. Diese sind vom zeitlichen Aufwand weniger umfangreich als Bachelor- oder Masterarbeiten und daher gut geeignet, um erste Erfahrungen in den grundlegenden experimentellen Techniken zu erlangen, die im Werkstoffbereich gebraucht werden. Bachelor- und Masterarbeiten bilden dagegen den Abschluss eines Studiums; sie sollen die Befähigung eines jeden Studierenden nachweisen, mit den im Studium gewonnenen Kenntnissen, anspruchsvolle Aufgabenstellungen selbständig zu bearbeiten. Hier kommen daher auch komplexe Methoden zum Einsatz, für deren Erlernen mehr Zeit benötigt wird.
Sowohl Studien- als auch Bachelor- oder Masterarbeiten sind in der Regel in die Forschungsaktivitäten am Institut für Werkstoffe eingebunden. Themenvorschläge lassen sich entweder an den „schwarzen Brettern” der Lehrstühle finden oder können direkt bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern erfragt werden. Den Studierenden bietet sich so die spannende Möglichkeit, zu einem frühen Zeitpunkt in den Forschungsalltag des Instituts eingebunden zu werden und eigene wichtige Beiträge zu leisten. Studierende können auch selbst Themen für studentische Arbeiten vorschlagen. Im Bereich Werkstoffe wird international gearbeitet. Deshalb werden die Studierenden ausdrücklich ermutigt, ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Ausland, bei einem unserer Partner, durchzuführen. Es besteht auch die Möglichkeit, in geeigneten F&E Bereichen der Industrie externe Arbeiten durchzuführen (grundsätzlich nur nach Vorbesprechung mit einem der Lehrenden des Instituts für Werkstoffe).


Regeln guter wissenschaftlicher Praxis
Beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten verpflichtet sich der Studierende, die Regeln der „guten wissenschaftlichen Praxis” einzuhalten. Diese wissenschaftsethischen Prinzipien regeln den Umgang mit Forschungsdaten sowie wissenschaftlichem Fehlverhalten und dienen dem Studierenden als Leitfaden für ihr/sein Handeln im Forschungsalltag. Für uns gilt auf jeden Fall:
  • Es werden keine wissenschaftlichen Ergebnisse unbefugt oder ohne Angabe der Quelle verwertet!
  • Wir kennzeichnen die Urheberschaft von wissenschaftlichen Ergebnissen durch eine vollständige und korrekte Zitierweise!
  • Wir zeigen wissenschaftliches Fehlverhalten an, wenn wir es beobachten!

Auf Empfehlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft erfolgt eine verbindliche Festlegung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis durch die Hochschulen. Der vollständige Text ist über die Homepage der Ruhr-Universität Bochum abrufbar. Ebenso sind dort die Kontaktdaten einer Ombudsperson hinterlegt (zurzeit ist dies Prof. Dr. Ulf Eysel), die es bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten zu kontaktieren gilt.

Studien-, Bachelor- und Masterarbeiten
Die Prüfungsordnungen der Bachelor-Studiengänge sehen in der Regel die Anfertigung von Studien- oder Projektarbeiten vor. Diese sind vom zeitlichen Aufwand weniger umfangreich als Bachelor- oder Masterarbeiten und daher gut geeignet, um erste Erfahrungen in den grundlegenden experimentellen Techniken zu erlangen, die am Institut für Werkstoffe Anwendung finden. Bachelor- und Masterarbeiten bilden dagegen den Abschluss eines Studiums; sie sollen die Befähigung eines jeden Studierenden nachweisen, mit den im Studium gewonnenen Kenntnissen, anspruchsvolle Aufgabenstellungen selbständig zu bearbeiten. Hierzu kommen daher auch komplexe Methoden zum Einsatz, für deren Erlernen mehr Zeit benötigt wird.
Sowohl Studien- als auch Bachelor- oder Masterarbeiten sind in der Regel eng an die Forschungstätigkeiten des Instituts angelehnt. Entsprechende Themenvorschläge lassen sich entweder an den „schwarzen Brettern” der Lehrstühle finden oder können direkt bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern erfragt werden. Dem Studierenden bietet sich so die spannende Möglichkeit, zu einem frühen Zeitpunkt in den Forschungsalltag des Instituts eingebunden zu werden und hier einen wichtigen Beitrag zu leisten. Selbstverständlich steht es jedem Studierenden frei, selbst Themen für studentische Arbeiten vorzuschlagen.

Doktorarbeiten
Viele Studierende entdecken während des Studiums, dass Ihnen das wissenschaftliche Arbeiten Freude bereitet. Eine Promotion nach Abschluss des Studiums erlaubt es aktiv auf eine spätere Tätigkeit in Forschung & Entwicklung hinzusteuern, sei es in einem akademischen oder industriellen Umfeld. Das Institut für Werkstoffe bietet daher geeigneten Absolventen die Möglichkeit, entsprechende Doktorarbeiten anzufertigen. Interessierte werden ermutigt, sich direkt bei der Leitung der jeweiligen Lehrstühle zu melden.

Veröffentlichungen
Nicht selten entstehen aus studentischen oder Abschlussarbeiten, in jedem Fall aber aus Doktorarbeiten, Publikationen, in denen die erzielten Ergebnisse diskutiert und der Scientific Community zugänglich gemacht werden. Einschlägige Publikationen sind insbesondere notwendig, wenn man eine akademische Karriere anstrebt. Veröffentlichungen machen jedoch auch häufig einen guten Eindruck im Lebenslauf, wenn es um die Bewerbung für eine industrielle Tätigkeit geht. Sie sind Belege dafür, dass der Kandidat komplexe Sachverhalte (z. B. die wesentlichen Erkenntnisse einer Master- oder Doktorarbeit) verständlich und kompakt (ca. 10 Seiten) präsentieren und diskutieren kann, in der Regel sogar in englischer Sprache. Ein anschaulicher Leitfaden für das Erstellen einer gelungenen wissenschaftlichen Veröffentlichung ist beispielsweise auf der Homepage der University of Cambridge, UK verfügbar (http://www-mech.eng.cam.ac.uk/mmd/ashby-paper-V6.pdf).

Neben der Publikation in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, ermöglicht das Institut für Werkstoffe den Doktoranden die Teilnahme an internationalen Fachtagungen, um die Ergebnisse dort in Form eines Vortrags oder Poster zu präsentieren und Kontakte zu Kollegen zu knüpfen, die auf ähnlichen Gebieten tätig sind.
Forschen und Leben am Institut
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